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Heilfasten ©  (Teil 1)

„Fasten lehrt uns, die Gnade des Einfachen zu empfinden.“

Martin Heidegger

Was ist Heilfasten? 

Heilfasten ist ein uraltes medizinisches Heilverfahren. Ursprünglich fasteten Menschen aber nicht aus gesundheitlichen, sondern aus religiösen oder philosophischen Gründen. Im Heilfasten ist das Denken klarer. Heilfasten ist eine gute Methode, um Kontemplation zu erreichen. Im Heilfasten meditiert es sich auch leichter. Noch heute kennen wir das christliche Heilfasten zwischen Karneval (= Abschied vom Fleisch) und Ostern sowie den islamischen Heilfastenmonat Ramadan. In beiden Fällen handelt es sich – zumindest aus Sicht des Heilfasten s – um pervertierte Formen des Heilfasten s. Während früher in dieser Zeit tatsächlich „richtig“ gefastet wurde, führte man – zur angeblichen Erleichterung – einige Änderungen ein: Aus dem christlichen Heilfasten wurde eine fleischfreie Kost (Fische, Fischotter und Würste aus Rind- oder Schweinefleisch waren aber erlaubt, außerdem reichlich Fastenbier), aus dem islamischen Heilfasten wurde eine Nahrungskarenz am Tage, während bei Dunkelheit nach Belieben geschlemmt wird. Mit Heilfasten hat das dann wirklich nichts mehr zu tun. 

Immer mehr Menschen in Deutschland wenden sich dem Heilfasten wieder zu. Teilweise, weil sie Krankheiten vorbeugen, heilen oder lindern wollen – dies wäre dann Heilfasten im eigentlichen Sinne -, teilweise aber auch, um eine innere Reinigung, eine physische und psychische Klärung zu erzielen. Viele Faster fühlen sich während und nach dem Heilfasten ausgesprochen wohl. Sie möchten diesen Zustand wiederholt erleben und Heilfasten ein- bis zweimal im Jahr für ein bis zwei Wochen. 

Wer darf Heilfasten, wer soll Heilfasten und wer nicht? 

Prinzipiell kann jeder Gesunde Heilfasten. Bestimmte Krankheiten rufen geradezu nach dem Heilfasten, weil sie durch kaum ein anderes Heilverfahren so intensiv, so nachhaltig und so nebenwirkungsarm behandelt werden können. Es darf aber auch nicht verschwiegen werden, dass es einige Krankheiten gibt, bei denen besser unter heilfasten ärztlicher Aufsicht oder gar in einer Heilfasten klinik gefastet werden sollte.
 

Heilfasten ist für viele Erkrankungen die via regia, der Königsweg, der Behandlung
. 

Doch kommen wir zunächst zu den Indikationen des Heilfastens:
 Ø     
Adipositas, www.1-uebergewicht.de/abnehmen/
 Ø     
Diabetes, www.1-diabetes.de
 Ø     
Gicht
 Ø      Hyperlipidämie, www.cholesterin-1.de/ www.ganzheits-medizin.de/triglyceride/
 Ø      Chronische Hepatopathie, www.1infektionen.de/hepatitis/
 Ø      Hypertonie, www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/hypertonie/
 Ø      Arterielle und venöse Durchblutungsstörung
 Ø      Degenerative Gelenkerkrankungen, (z.B. Arthrose, Wirbelsäulensyndrom)
 Ø      Entzündliche Gelenkerkrankungen, www.rheumatische-erkrankungen.de/rheuma/
 Ø     
Fibromyalgie
 Ø      Akne, Neurodermitis, Psoriasis
 Ø      Asthma
 Ø     
Pollinose (Heuschnupfen)
 Ø      Chronische Verstopfung, www.verdauungs-beschwerden.de/verstopfung/
 Ø      Chronische Entzündliche Darmerkrankungen, (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
 Ø      Reizdarm, www.reiz-darm-syndrom.de

Bei all diesen Erkrankungen lassen sich teilweise dramatische Verbesserungen bis hin zu Heilungen erzielen. Manchmal ist das Heilfasten auch der erste große Schritt hin zu einer deutlichen Linderung von Beschwerden. Eine eindrucksvolle Darstellung über eine Heilung von Diabetes können Sie nachlesen unter www.1-diabetes.de/heilung/. Erkrankungen wie Rheuma sprechen nicht immer auf das Heilfasten an, aber jeder Rheumatiker sollte einmal in seinem Leben ein Heilfasten ausprobieren, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen. Die Entzündung wird oft so deutlich gelindert, dass die Beweglichkeit stark verbessert wird und/oder Reduktionen von Medikamenten möglich sind. Bei degenerativen Gelenkerkrankungen kann zwar eine schwere Arthrose mit weitgehender Zerstörung von Knorpelsubstanz nicht wieder vollständig regeneriert werden. Die Patienten geben jedoch auch hier deutlich weniger Schmerzen an, weil alleine die Gewichtsreduktion eine starke Entlastung der Gelenke darstellt. Darüber hinaus wird die Durchblutung verbessert, so dass die Gelenke auch besser mit Nährstoffen versorgt werden. Bei der Fibromyalgie – eine Erkrankung des Bewegungsapparates, bei der viele Muskelansätze stark schmerzen – kommt es vermutlich im Sinne einer vegetativen Gesamtumschaltung zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik. Das unwillkürliche Nervensystem wird nach einigen Tagen in Richtung auf den Parasympathikus (der „entspannende“ Teil des vegetativen Nervensystems) umgeschaltet. Dies führt auch zu einer deutlichen Entspannung der Muskulatur, was die Schmerzen schwinden lässt. Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie das Heilfasten tief und nachhaltig in gestörte Körperfunktionen eingreifen kann – und das alles (fast) ohne Nebenwirkungen

Wir wollen an dieser Stelle aber auch nicht verschweigen, dass es einige Gegenanzeigen gibt. Nicht jeder darf Heilfasten. Bei jeder Therapie – und bei naturheilkundlichen Verfahren wie dem Heilfasten steht das hippokratische primum nil nocere (Vorrangig nicht schaden) im Vordergrund. Die wichtigsten Gegenanzeigen sind (Auswahl nicht vollständig): 

Ø      Adipositas: Das verwundert zunächst. Viele fasten doch nahezu ausschließlich wegen der raschen und einfachen Gewichtsabnahme. Tatsache ist aber, dass beim Heilfasten – wie bei jeder anderen „Crash-Diät“ mit schneller Gewichtsreduktion – der Körper Energiesparmaßnahmen ergreift. Schließlich will er uns ja vor dem Verhungern schützen. Nach dem Heilfasten halten diese Spareffekte aber noch für Wochen bis Monate an. Bei gleicher Ernährung wie vorher haben Sie also rasch das alte Gewicht wieder – und meist sogar mehr (Jojo-Effekt). Das Heilfasten ist bei Übergewicht nur dann sinnvoll, wenn Sie bereit sind, während des Heilfasten s ihre alte Lebensweise kritisch zu überdenken. Wann haben Sie viel gegessen? Bei Stress, aus Lust? Waren es mehr Süßigkeiten, Herzhaftes oder spielt bei Ihnen der Alkohol eine große Rolle? Oder ist es gar nicht die Kalorienzufuhr, sondern bewegen Sie sich zu wenig? Bewegung ist übrigens die einzige wirklich effektive Möglichkeit, um dem Energiespareffekt im Heilfasten entgegenzuwirken. Wenn Sie das Heilfasten als Einstieg in eine neue, gesündere Lebensweise begreifen, dann kann es bei Übergewicht sehr sinnvoll sein.

Ø      Tuberkulose: Alle körperlich stark schwächenden Krankheiten sind eine Gegenanzeige für das Heilfasten. Der Körper wird durch das Heilfasten ja zumindest vorübergehend etwas stärker geschwächt, was der ansonsten Gesunde gut wegstecken kann. Bei schweren Krankheiten geht das aber nicht mehr.

Ø      Krebs: Es gibt einige euphorische Berichte über sensationelle Besserungen von Krebs im Heilfasten. Diese Fälle sind aber nicht gut dokumentiert und auch die Langzeitkontrollen fehlen. Es gibt andererseits aber auch Berichte, dass nach einem Heilfasten ein Krebs geradezu „explodiert“ ist. Bevor hier nicht Klarheit über Nutzen oder Schaden des
Heilfasten
s bei Krebs besteht, lassen wir Krebspatienten in der Habichtswaldklinik aus Gründen der Sicherheit nicht fasten. Ausnahmen: Die akute Krebsbehandlung (Operation, Chemo oder Bestrahlung) liegt mehr als 6 Monate zurück und es gibt keine Hinweise auf ein Tumorrezidiv. Dann kann zur Schadstoffausleitung und zur allgemeinen Umstimmung ein Heilfasten angezeigt sein.

Ø      Schwere Erkrankungen und Zustand nach Operation: Siehe Tuberkulose. Bevor Sie ein den Körper durchaus belastendes Heilfasten beginnen, sollte der Körper die „alte Kraft“ in etwa wieder gewonnen haben. Sie sollten die Rekonvaleszens erfolgreich bewältigt haben. Nach schweren Operationen kann eine Wartezeit von 3-6 Monaten sinnvoll sein.

Ø      Antikoagulation: Bestimmte Medikamente wie Heparin und Marcumar hemmen die Blutgerinnung. Die Wirkung dieser Medikamente kann im Heilfasten viel stärker ausfallen, so dass eine Blutungsgefahr besteht. Wird der Gerinnungswert Quick (bzw. INR) von einem erfahrenen Arzt täglich kontrolliert und die Marcumardosis angepasst, ist ein Heilfasten möglich. Unter Heparin sollte nicht gefastet werden. Die Gabe von ASS (Acetylsalicylsäure) ist in der Regel unproblematisch. Auch hier kann es aber leichter zu Blutungen kommen, so dass ein in der Therapie mit ASS und im Heilfasten erfahrener Arzt diese Therapie steuern sollte.

Ø      Psychose und andere schwere psychische oder Geisteskrankheiten: Dies sind strikte Gegenanzeigen für das Heilfasten, da hier die Reaktion des Organismus und der Psyche prinzipiell nicht vorhersagbar sind.

Ø      Schwere Depression: Heilfasten hat in der Regel eine stimmungsaufhellende Wirkung. Es kann sogar zu einer Heilfasten euphorie kommen. Es kann aber auch einmal
Heilfasten
krisen geben, in denen es zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Stimmungslage kommen kann. Besteht schon eine schwere Depression, könnte sich das fatal auswirken. Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen können daher unter einer guten heilfasten ärztlichen Betreuung (am besten in einer Heilfasten klinik) durchaus ein Heilfasten durchführen. Bei schweren Depressionen oder bei Gedanken an Selbstmord darf vor Eintritt einer deutlichen psychischen Stabilisierung nicht und danach auch nur unter guter heilfasten ärztlicher Betreuung gefastet werden.

Ø      Essstörung: Essstörungen jeder Art (z.B. Anorexie, Bulimie, Binge eating) stellen strenge Gegenanzeigen für das Heilfasten dar. Im Heilfasten selbst ist das Erlernen eines richtigen Essverhaltens nicht möglich. Essstörungen könnten sich im Heilfasten verstärken.

Ø      Leberzirrhose: Bei einer schweren Leberfunktionsstörung wie einer Leberzirrhose kann diese im Heilfasten noch weiter beeinträchtigt werden. Sowohl die Entgiftungsfunktionen– im Heilfasten können viele angesammelte Schadstoffe aus dem abgebauten Körperfett anfallen – als auch die Synthesefunktionen der Leber können (nur bei stark vorgeschädigter Leber) im Heilfasten überfordert werden.

Ø      Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse): Auch hier ist eine Verstärkung der Beschwerden denkbar. Der katabole Stoffwechsel (Abbau von Körpersubstanz), der im Heilfasten vorherrscht, wird durch eine Überfunktion der Schilddrüse noch einmal deutlich verstärkt. Diese Fehlfunktion sollte erst saniert werden, bevor man an ein Heilfasten denkt.

Ø      Kardiomyopathie und Myokarditis: Eine schwere Herzmuskelerkrankung oder eine Herzmuskelentzündung stellen immer Gegenanzeigen für das Heilfasten dar, da es zu einer Verschlechterung der Herzmuskelleistung oder zu vermehrten Herzrhythmusstörungen (dies alles nur bei vorgeschädigtem Herz, nicht beim Gesunden) kommen kann.

Ø      Florides Ulkus (aktives Magen- oder Darmgeschwür): Da Verschlechterungen eines Geschwürs im Heilfasten beschrieben sind, sollte dieses erst zur Abheilung gebracht werden, bevor ein Heilfasten begonnen wird.

Ø      Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Typ I: Da der Zuckerstoffwechsel im Heilfasten stark verändert wird, kann es lebensgefährlichen Unterzuckerungen kommen. Wenn überhaupt, sollten Typ-I-Diabetiker nur in Heilfasten kliniken fasten, die mit Diabetes Typ I gute Erfahrungen haben.

Ø      Kinder im Wachstum: Da das Wachstum und die Reifung des heranwachsenden Organismus beeinflusst werden könnte, sollte ein Heilfasten erst nach Abschluss des Körperwachstums begonnen werden.

Ø      Schwangere, Stillende: Die schwangere oder stillende Frau benötigt ihre Nährstoffe für die Versorgung des heranwachsenden Kindes. Ein Heilfasten wäre in dieser Situation nicht besonders günstig. Dazu kommt noch, dass im Heilfasten viele „Altlasten“ aus dem Körperfett mobilisiert werden. Mit diesen Schadstoffen würde dann das Kind belastet, was ebenfalls zu vermeiden ist.

Ø      Einnahme bestimmter Medikamente: Aufgrund des im Heilfasten veränderten Stoffwechsels und der Kreislaufverhältnisse dürfen Sie im Heilfasten manche Medikamente nicht einnehmen oder müssen die Dosis reduzieren.                             
ØFür Insulin besteht eine strikte Gegenanzeige im Heilfasten. Das Spritzen von Insulin beim Typ-II-Diabetes wäre lebensgefährlich. Der Typ-I-Diabetiker (s.o.) benötigt hingegen eine gewisse basale Insulinmenge. Wenn überhaupt, sollten insulinabhängige Diabetiker nur in speziell dafür eingerichteten Heilfasten kliniken fasten.                                                           ØOrale Antidiabetika (z.B. Glibenclamid, Metformin) müssen im Heilfasten unbedingt abgesetzt werden, da eine lebensgefährliche Unterzuckerung (Glibenclamid) oder eine lebensgefährliche Azidose (Übersäuerung bei Metformin) die Folge sein könnte.                    ØAntihypertensiva (blutdrucksenkende Medikamenten, z.B. Beta-Blocker, Entwässerungstabletten) müssen im Heilfasten deutlich reduziert oder sogar abgesetzt werden, da der Blutdruck im Heilfasten mitunter drastisch absinken kann. Dies sollte unter heilfastenärztlicher Kontrolle erfolgen.                                                                                        ØAuch andere Medikamente müssen unter Umständen nach ärztlicher Rücksprache reduziert oder abgesetzt werden, da der Organismus im Heilfasten viel empfindlicher auf äußere, auch medikamentöse Reize reagiert.

Quelle: http://www.rauchfrei.de/
Abb. 3: Rauchen und Heilfasten passen nicht zusammen.
 

Ø      Mangelnde Einsicht: Im Heilfasten gibt es einige Regeln, die fakultativ sind, d.h. Sie sollten Sie beachten. Dies wären z.B. das Anlegen eines feuchtwarmen Leberwickels einmal pro Tag oder das Ölkauen zur Unterstützung der Entgiftung des Körpers. Andere Heilfastenregeln sind jedoch obligat, d.h. Sie müssen Sie befolgen. Dazu gehören z.B. der Verzicht auf jegliche Genussmittel wie Rauchen, Alkohol oder Koffein. Auch die Darmreinigung mit Glaubersalz oder Einläufen ist unabdingbar. Sollte jemand diese Regeln nicht beachten, so ist es besser, das Heilfasten nicht zu beginnen oder nicht fortzusetzen. 

Verschiedene Heilfasten formen sind möglich 

Es gibt viele verschiedene Formen des Heilfasten s. In der Habichtswald-Klinik Kassel führen wir das Heilfasten nach Buchinger durch, welches sich als besonders schonend und gut verträglich erwiesen hat.

Selbstzahlerangebote für das Heilfasten unter:

Aber davon mehr in Teil 2 "Heilfasten nach Buchinger" - unter www.fasten-1.de/heilfasten-buchinger/. Und in Teil 3 erfahren Sie mehr über die fragwürdigen "Argumente" gegen das Heilfasten - unter www.natur-heil-verfahren.de/heilfasten/

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Für individuelle Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung: schmiedel@habichtswaldklinik.de

Natürlich gesund

ISBN: 9783830422211
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Volker Schmiedel

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                                                                                                         Wir behandeln keine Krankheiten
                                                                                                                       wir behandeln Menschen

Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Alle notwendigen Laboruntersuchungen vor oder während des Heilfasten s können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

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Aktualisiert: August 2010

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